Tier & Mensch e.V.
Dioxin-Hysterie ist gesteuert
Ganz Deutschland steht Kopf wegen angeblich dioxin-belasteter Freilandeier. - Die von politischen Interessen angeheizte Kampagne einiger Medien ist voll im Gange!
Was ist passiert?
Dank sensibelster Messmethoden ist es möglich, Dioxin im Bereich eines Billionstel Gramms zu messen.
So wurde EU-weit am 1. Januar 05 der Grenzwert für Eier auf diesen Wert gesenkt. Das liegt weit unter dem, was von der WHO als gesundheits- gefährdend festgestellt wurden.
Das Dioxin im Ei spielt für unsere Gesundheit keine Rolle. Denn nur 8% seines täglichen Dioxins nimmt der Durchschnittsdeutsche mit Eiern zu sich, rund zwei Drittel mit Fleisch und Milch, den Rest über sonstige Nahrung oder die Umwelt.
Dennoch hat bisher niemand vor dem Verzehr tierischer Produkte wegen des Dioxingehaltes gewarnt!
Dabei betrug die Dioxin-Konzentration in den vergangenen Jahren ein Vielfaches im Vergleich mit heute! Selbst Muttermilch enthält nur noch ein Drittel der 1988 gemessenen Werte.
Denn das Dioxin stammt aus den Abgasen der Müllverbrennungsanlagen und der Industrie (bes. Metallverarbeitung). Dank Umweltschutzmaßnahmen wie Rußfiltern sank die Dioxin-Belastung in der Umwelt und damit auch in den Lebensmitteln seit Jahrzehnten kontinuierlich.
Wer steckt also hinter dieser lächerlichen Kampagne?
Es handelt sich um eine Intrige der Käfiglobby, die nun lautstark die Aufhebung des Verbotes der Käfighaltung für Legehennen fordert! Auch die CDU und CSU- regierten Bundesländer fordern nun bereits wieder die Hühnerkäfige. Bisher sind die Versuche, die Regierung mit Erpressung zu zwingen, gescheitert, denn Frau Künast lehnte es ab, eine Verordnung zu unterschreiben, die dem Tierschutzgesetz widerspricht.
Nun versucht es die Hühner-Mafia wieder einmal, den Verbraucher mit Angstmacherei dazu zu bewegen, zum Käfigei zu greifen.
Genauso gut könnten die zahlreichen Gifte zur Sprache kommen, die sich in den Produkten der Massentierhaltung befinden, oder aber man könnte davor warnen, dass Kinder sich im Freien aufhalten. Oder sollte man etwa die Muttermilch verbieten?
Karin Ulich Januar 05
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