Ministerpräsident
Wulff von Niedersachsen fühlt sich als Schutzherr des Agrobusiness.
Das mit Tierfabriken voll gestopfte Bundesland, dessen Regierungen
der Geflügelindustrie stets eng verbunden war und ihr auch zur Zeit
zum Wachstum verhilft, indem es den Bau gigantischer Geflügel-Schlachthäuser
und Massentierhaltungen vorantreibt, löst zwar seinen
Landwirtschaftsminister Ehlen ab, ersetzt ihn aber durch Frau Grotelüschen,
die mitten aus der Familie mit der zweitgrößten Mastputenzucht
kommt. Die „Putenministerin" wird einseitig die Interessen
der Agrar-lndustrie vertreten. Sie verteidigt öffentlich den von
der Bevölkerung und Bauern bekämpften Rothkötter-Geflügelschlachthof
in Wietze mit den dazu drum herum geplanten 150 Mastställen á
40.000 Masthühnern. Auch der reibungslose Absatz ihrer vielen
Millionen Putenküken muss sicher politisch unterstützt werden!
Karin Ulich Juni
2010